Das Adeli Rehabilitationscenter ist auf die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit neurologischen Defiziten spezialisiert. Ob Schlaganfall, traumatische Gehirnverletzungen oder angeborene Neurologische Defizite, das ADELI Medical Center bietet seinen Patienten ein einzigartiges und hoch intensives Therapiekonzept. Die Patienten werden fünf Stunden pro Tag von einem multidisziplinären Team betreut.

Seit der Eröffnung 2004 wurden 7000 Patienten aus über 30 Ländern erfolgreich therapiert.

Das ADELI Medical Center ist ein internationales Rehabilitationszentrum, das auf die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit neurologischen Defiziten spezialisiert ist. Seit der Eröffnung im Jahr 2004 konnten im ADELI Medical Center mehr als 7.000 Patientinnen und Patienten erfolgreich therapiert werden. Die Patientinnen und Patienten kommen aus mehr als 30 Ländern in das ADELI Medical Center: etwa aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Niederlande, Tschechien, Slowakei, Russland, Ukraine, Saudi Arabien, Kuwait, Libyen, Ägypten, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Spanien, Großbritannien, Türkei, Rumänien, Albanien, Israel, USA und Kanada. Das ADELI Medical Center ist auf folgende Diagnosen spezialisiert: Zerebralparese, Schlaganfall, traumatische Gehirnverletzung sowie angeborene neurologische Defizite.

Meine ersten Sprünge auf YouTube:

Kurort Piešťany

Das ADELI Rehabilitationszentrum befindet sich im bekannten Kurort Piešťany in der Slowakei und ist nur 140 Kilometer von Wien entfernt. Das Heilbad Piešťany verfügt über einzigartigen Schwefelschlamm und Thermalwasser mit Heilwirkung. Die Eigenschaften dieser natürlichen Quellen haben den Kurort zu einem der bedeutendsten europäischen Zentren für Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates gemacht. So zeigt schon das Wappen der Stadt einen Mann, der seine Krücke zerbricht – ein Sinnbild dafür, dass Patientinnen und Patienten, die Piešťany besuchen, keine Gehhilfen mehr benötigen.

Das 21. mal Adeli

Ab dem 18. März 2018 war ich für zwei Wochen im Adeli Center in der Slowakei. Jetzt zum 21. mal.

Die Tagesabläufe sehen immer gleich aus. Um 7.40h begann die Kryo-Therapie. Dort bekomme ich für 2 Minuten kalte und 18 Minuten warme Lappen an Oberschenkel und Wade. Danach ging es für 2 Stunden in den Adeli Anzug.

Zuerst musste ich Übungen auf der Liege machen. Die Hände, Beine und der Rücken wurden trainiert. 

Danach wurde ich komplett angezogen. Das heißt, der untere Teil des Anzugs wurde angelegt. Anschließend ging es über ein Hindernis Parkur oder ein Wackelbrett.

Gleichgewichts Übungen

Außerdem wurde das Gehen im Treppenhaus geübt. Ich musse immer vier Stockwerke hoch und wieder runter (manchmal sogar fünf und dann eins wieder hoch).

Nach den Übungen im Anzug hatte ich eine Stunde Ganzkörpermassage.

RehaCare Düsseldorf

Auf der internationalen Messe für Rehabilitation und Pflege, der REHACARE ist das Adeli Center jedes Jahr vertreten. Durch Mitarbeiter der Geschäftsführung und aus dem deutschen Betreuer Team wird anschaulich gezeigt, was das Adeli Center macht. In Deutschland ist das Center unbekannt und daher werden immer wieder neue Kontakte zu potenziellen Patienten geknüpft.
In Zusammenarbeit mit dem Verein Schädel-Hirnpatienten in Not e.V. wird ein Messestand geteilt und gemeinsamm informiert. Da beide Organisationen auf das gleiche Ziel hinaus arbeiten, werden durch den Verein informationen über Wachkoma mitgeteilt und von Seiten des Adeli Centers die Möglichkeit der Therapie (nicht nur für Schädel-Hirnpatienten) gezeigt.

Erfahrene Patienten können den Besuchern hier die Therapie empfehlen und schildern.

Rehacare Düsseldorf & Adeli Oktober 2018

Vom 26. bis 29. September fand die große Fachmesse für Rehabilitation und Pflege Rehacare in Düsseldorf statt. Sehr viele Aussteller präsentieren ihre Produkte und Konzepte.

Das ADELI Medical Center war auch mit einem kleinen Stand vor Ort. Der Chef, Hr. Cem Kilinc und zwei Mitarbeiterinnen vom Büro (Betreuung der Patienten) waren in Düsseldorf und haben die Fragen der Besucher beantwortet. Am Samstag, dem letzten Tag der Messe war ich zur Unterstützung auf der Rehacare. Sehr schön war, das ich aus eigener Sicht den Leuten schildern konnte wie sich der Anzug anfühlt und welche Auswirkungen die Therapie hat. Der Messetag war echt anstrengen aber auch witzig. Ich bin bei einer Fahrschule mit umgebauten Autos, Auto gefahren – Das erste mal überhaupt! Durch die Epilepsie muss ich ein Jahr Anfallsfrei sein um den Führerschein machen zu dürfen – Das bin ich auf jedem Fall!

Nur eine Woche später ging es dann zum 22. (!) Mal in das Traningslager im slowakischen Piestany.

Schon morgens früh um 6.45 Uhr ging der Fliger nach Wien. Das hatte Nach- und Vorteite. Auf der einen Seite das frühe Auftehen aber auf der anderen Seite waren wir früh in Piestany.

Der erste Tag bagann mit einer Stunde im Anzug und anschließender Massage. Danach wurde beim Doctor alles vermessen und aufgeschrieben. An diesen ersten Tagen ist alles etwas durcheinander, weil alles neu ist und die, die zum ersten Mal da sind nicht so recht wissen wo hin. Bei mir ging es dann noch mit Biofeadback und Logopädie weiter. Dieses Biofeadback ist ein durch Gedanken gesteuertes Spiel. Dabei bekomme ich drei Elektroden an den Kopf. Diese sollen meine Konzentration messen. – Über die funktionalität des Computers lässt sich Streiten 🙂

An den restlichen Tagen war der Ablauf eigentlich immer gleich. Ein Tag Spider und ein Tag Logopädie und Manualtherapie. Meistens war ich um 14:30 Uhr fertig.

In Deutschland wird „Spider“ Schlingentisch genannt. Das ist ein Käfig in dem die Patienten aufgehangen werden und turnen…wie eine Spinne quasi.

Wie immer hatten wir viele andere Bekannte, die wir von Adeli kennen. Abends gab es immer eine große, nette Runde in der man erzählte und Spaß hatte. Am Sontag, dem einzig freien Tag, waren wir mit mehr als 20 Leuten essen. Gegenüber vom Hotel gibt es einen Tennisclub mit Blockhaus. Das Essen war gut und die Lokalität nett eingerichtet.

Die zweite Woche verging wie im Flug. Neu war, dass ich auch Biofeadback hatte. Diesmal aber ein anderes – mit Bewegungen.

Am Samstag war dann der letzte Therapietag allerdings nur ein bisschen Turnen, Massage und Manualtherapie. Denn um 14 Uhr wurden wir abgeholt und sind zum Flughafen nach Wien gefahren. Dort haben wir noch kurz den Adeli Chef mit seiner Frau getroffen und nach lästigem Self-Check-In sind wir gut nach Düsseldorf abgeflogen.

Dieser Aufentalt war wirklich sehr schön und ich freue mich auf den 14.04.2019…dann geht es zum 23. Mal in die Slowakei.

Hier noch einege Bilder: