08.09.2020: DHL Sendungen in die USA per Schiff

Heute gab DHL bekannt, dass Sendungen in die USA ab dem 15. September per Seefracht abgeleitet werden. Zu diesem Schritt kommt es, da es aufgrund von Corona zu wenige Luftfracht-Kapazitäten gibt. Es wird unterschieden zwischen Economy und Premium Sendungen. Premium wird weiterhin geflogen.

Somit werden folgende Produkte per Schiff abgeleitet:

  • Briefsendungen, Dialogpost International- und Presse International-Sendungen mit einem Gewicht über 500 g oder einer maximalen Dicke von mehr als 2 cm
  • Päckchen sowie Pakete ohne den Service Premium
  • Warenpost-Sendungen (für Geschäftskunden)
  • Geschäftskunden: DHL Paket International Economy-Pakete. Für diese Sendungen wird ab dem 15.09.2020 kein Krisenzuschlag International mehr berechnet.

DHL weist ausdrücklich auf eine Laufzeit (bei Seefracht) von mindesten 25-30 Tagen hin. Dies gilt natürlich nicht für Premium Sendungen.

18.04.2020 DHL stößt fast an Kapazitätsgrenze – Verteilung von Sendungen

Die Geschäftskunden von DHL erhielten heute eine weitere Nachricht des Vorstandschefs Tobias Meyer. Demnach wurden in den letzten zwei Wochen pro Tag bis zu 9 Millionen Sendungen bearbeitet bzw. zugestellt. Um dies zu bewältigen gibt es nun vermehrt Verbundzustellungen in der kleinere Pakete bzw. Päckchen von den Postboten ausgetragen werden. Dies wirkt sich positiv aus.

Sendungen werden auch umverteilt um einige Paketzentren zu entlasten. So werden beispielsweise Sendungen aus dem Bereich Hamburg in das Paketzentrum Hannover gefahren und dort eingeschleust.

Schwierig sieht es bei der Schulung von neuen Kräften aus. Denn auch hier muss der Sicherheitsabstand eingehalten werden. So können nun schwieriger neue Mitarbeiter angelernt werden.

Durch die große Menge an Sendungen baut sich in den Paketzentren ein Rückstand auf. Dieser kann bis jetzt immer am Wochenende abgebaut werden. Am Anfang der Woche “übersteigt die Nachfrage damit in einigen Regionen die Kapazität, die wir trotz des signifikanten Aufbaus an Personal und weiteren Ressourcen bereitstellen können.”, heißt es in der Mitteilung,

Für großformatige Sendungen, also Sperrgut scheinen wirklich die Kapazitäten zu fehlen. Diese haben zum einen eine sehr lange Laufzeit (mehr als eine Woche) und zum anderen werden diese nun an die Konzerntochter DHL Freight übergeben.
Hier dauert i.d.R. ein Versand innerhalb von Deutschland 2 Werktage.

28.03.2020: DHL mit Einschränkungen nach Frankreich / Krisenzuschlag für USA Sendungen

Der französische Paketdienst Colissimo (La Poste) stellt ab sofort nur noch an 3 Tagen in der Woche Post zu. Hieraus ergeben sich für deutsche Kunden von DHL folgende Einschränkungen, welch sofort gültig sind.

  • DHL Paket International: Sendungen mit einer Kantenlänge über 60cm werden nicht mehr angenommen bzw. an den Versender zurückgesandt (Maximalmaß: 60 x 60 x 60 cm)
  • Sperrgutsendungen werden nicht mehr angenommen / abgeleitet

Laut Empfehlung von DHL sollen Sendungen Maximal 32 x 24 x 24 cm groß sein, diese können in Frankreich in die Briefkästen gelegt werden. Sendungen, die den Maßen nicht entsprechen, werden ab dem 28.03.2020 an die Absender retourniert.

Internationale Brief-, Warenpost- und Päckchensendungen sind von dieser Maßnahme nicht betroffen.


Für Geschäftskunden führt DHL Paket ab dem 1.4. ein Krisenzuschlag für DHL Paket International i.H.v. 16€ ein. “Hier haben sich die Kapazitäten aufgrund der gestrichenen Linienverbindungen so erheblich reduziert, dass eine Beförderung kaum noch möglich ist.”, heißt es in einer Nachricht im Geschäftskundenportal. Die stark gestiegenen Kosten würden so “teilweise” an die Kunden weitergegeben.
Und: Ein wichtiger Hinweis: “Sollten Sie mit den erforderlichen Anpassungen nicht einverstanden sein, liefern Sie bis auf weiteres keine Sendungen in die USA bei uns ein.”

Privatkunden sind nicht direkt vom Krisenzuschlag betroffen. Jedoch gibt es auch hier Einschränkungen. Der Paketversand ist nur mit der Zusatzleistung “Premium” möglich. Dieser kostet 16€ zzgl. zum Paketpreis. Wer also genau hinsieht bemerkt, dass die Privatkunden den Krisenzuschlag also doch bezahlen.

Für alle gilt: Päckchen und Warenpost in die USA wird bis auf weiteres nicht angenommen.


26.03.2020: Der Dienstleister Hermes hat heute die kontaktlose Paketzustellung auf die Paketshops erweitert.
Nachdem die Zustellung von Sendungen an der Haustüre schon seit der letzten Woche ohne Unterschrift auf dem Scanner des Paketboten erfolgt, ist nun der Empfang im Paketshop anders geregelt. Hier entfällt die Unterschrift gänzlich. Die Kunden sollen ihren Ausweis nur auf den Tresen des Geschäfts legen. Er wird nicht von anderen Personen (also Ladenbetreiber) berührt. Auf sicht erfolgt der Abgleich sowie die Eingabe der Ausweisnummer. Das Paket wird dann auf die Ladentheke gelegt und im Scanner die Übergabe vermerkt.

21.03.2020: Der Paketdienstleister Hermes hat nun auch ein System zur kontaktlosen Zustellung an der Haustür entwickelt. Bei der Zustellung legen die Fahrer das Paket vor die Tür und klingeln. Danach treten sie zurück. Wenn der Kunde öffnet muss er auf dem Paketschein unterschreiben und das Paket wieder ablegen. Auch der Kunde tritt zurück und der Fahrer fotografiert den Aufkleber samt Unterschrift. Diese Maßnahmen gelten ab dem 23. März. Hermes ist mit der letzte Paketdienst, der die kontaktlose Zustellung einführt. Nur GLS und UPS haben nicht in ähnlicher Form reagiert.

DPD: Eine Abgabe / Abhoung von Paketen in Paketshops ist deutschlandweit nicht mehr möglich.

17.03.2020: Nun hat auch DPD nachgezogen und die #kontaktlosePaketzustellung eingeführt..

Zusteller klingeln an der Türe und begeben sich in einen sicheren Abstand. Sollte der Empfänger anzutreffen sein, wird das für die Sendung vom Zusteller selber unterschrieben. Bei nicht antreffen, nimmt der Fahrer das Paket mit und es geht zurück zum Versender. Außer Sendungen die in den Briefkasten passen.

Eventuell schließen DPD Paketshops generell. Weitere Infos im Sellerforum

Bei Auslandspaketen kann es zu einer Verzögerung an den Grenzen der EU kommen.

14.03.2020: Nach aktuellen Informationen müssen DHL Paketempfänger bei der Lieferung nicht unterschreiben. Der DHL Zusteller unterschreibt selbst auf dem Handscanner, um Kontakt zu anderen Personen zu vermeiden.
Dies ist eine unbestätigte Melung und basiert auf Erfahrungwerten.

Einem internen Schreiben zu Folge, sind sowohl DHL- als auch Deutsche Post-Mitarbeiter dazu angehalten Sendungen am Wunschort bzw. in den Briefkasten zuzustellen. Dies gilt für Pakete und Übergabeeinschreiben. Der Zusteller schreibt ein „Q“ für Quarantäne in die Unterschrift und danach seinen eigenen Namen.

UPS wird wohl Pakete, die aus Italien kommen nicht direkt von z.B. Mailand nach Nürnberg (Importpaketzentrum) fahren, sondern die Sendungen erst über Kroatien nach Deutschland bringen.

Versand nach Italien:
Informationen von DHL:

Kein Ableitungsstopp nach Italien – Update 10.03.2020

Es besteht kein Annahme- oder Ableitungsstopp für Briefe und Pakete nach Italien.

Im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Corona-Virus hat die italienische Regierung am 9. März die Sperrungen und Einschränkungen auf das ganze Land ausgeweitet. Der Versand von Briefen und Paketen nach ganz Italien ist weiterhin möglich und die Zustellung grundsätzlich gewährleistet.

Quelle: Länderinformationen für DHL-Privatkunden

DPD hat wie DHL einen Hinweis zum Hinterlegen von Abstellgenehmigungen auf der Webseite eingebaut.

14.02.2020: Annahmestopp nach China

Am 14.02.2020 gab die Deutsche Post den Annahme-Stop von Sendungen nach China, Hongkong und Macau bekannt. Grund seien  Probleme bei Transport, Verzollung und/oder Zustellung im Zielgebiet.

Viele Airlines stellen aufgrund der schnellen Ausbreitung des Virus keine Flüge mehr in die betroffenen Regionen bereit. Außerdem wurde ein Ausgehverbot in einigen Teilen Chinas verhängt. Hiervon ist auch die Post betroffen.

Von der Deutschen Post werden immer noch Briefe nach China, Hongkong und Macau angenommen. Pakete und der Service Warenpost International jedoch nicht!

In der Schweiz werden seit dem 12. Februar keine Sendungen mehr angenommen. Dies gilt auch für Liechtenstein, da hier Sendungen über die Schweiz exportiert werden.

Auch in Österreich werden keine Sendungen mehr exportiert. Der Impost ist nicht betroffen, heißt es auf wien.orf.at.

In der DHL Online Frankierung ist jedoch weiterhin der Kauf von Paketscheinen nach China möglich.

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