Die Deutsche Post gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass die Preise ab 2022 um 4,6 Prozent steigen. Zumindest für die üblichen Versandformen wie Standardbrief, Kompaktbrief und Großbrief steigt das zuzahlende Entgelt um 5 Cent. Bei Postkarten sind es ganze 10 Cent.

Die Post begründet die Preissteigerung wie folgt:

[…]Kostensteigerungen durch höhere Lohn- und Transportkosten sowie die in den vergangenen Monaten stark gestiegene Inflationsrate. Auch Pandemie-bedingte Zusatzaufwendungen in den Betriebsstätten und in der Zustellung, die eine sichere Postversorgung für alle Kunden in Deutschland ermöglichen

Pressemitteilung Deutsche Post

Außerdem betont wird, dass der Briefpreis in Deutschland noch im unteren Bereich liegt. In anderen EU Ländern zahlt man durchschnittlich 1,17 € für den Standardbrief.

Des Weiteren hat die Post mit sinkenden Briefsendungen von Privatkunden zu kämpfen. Hier werden einige Statistiken heran gezogen. So würden Bürger nur 2,09 Euro für Postdienstleistungen ausgeben und jediglich ca. 10 Briefe pro Jahr schreiben.

Die Deutsche Post muss noch auf die Genehmigung der Bundesnetzargentur warten und hoffen Sonst darf sie die Preise nicht erhöhen. Dies gilt zwar als Formsache aber sollte diese Erhöhung nicht genehmigt werden, steht die Post dumm da. Es wird mit der Genehmigung Anfang Dezember 2021 gerechnet, Briefmarken gibt es schon ab dem 2.12.2021. Wenn es also Probleme mit der Genehmigung gibt, hat die Post viele Briefmarken produziert aber kann sie nicht verwenden.

Hier eine Übersicht der neuen Preise

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