Ab Dienstag, dem 22. Januar 2019, nimmt Hermes keine Versandaufträge mehr an für Fahrräder, Sport- und Sondergepäck (z.B. Snowboards und Ski). Der Kofferversand normaler, quaderförmiger Gepäckstücke ist davon nicht betroffen und wird von Hermes weitergeführt.

Hermes begründet den Versandstopp mit dem hohen Aufwand für die manuelle Sortierung von Sperrgut. „Güter mit einer solchen Übergröße sind rein mit Blick auf die Menge für uns als Paketdienstleister ein Nischenphänomen. Dafür bündeln sie jedoch vergleichsweise viele Kapazitäten in unseren Logistik-Centern, Depots und Zustellbasen und bedeuten einen immensen Mehraufwand für unsere Zusteller.“, sagt Nicola Perl von Hermes Germany.

Perl weiter: Dass Zusteller „in Zukunft neben den hohen Paketmengen in ihren Transportern nicht noch Fahrräder oder Surfbretter transportieren und zustellen müssen, wird eine spürbare Entlastung sein, die am Ende vielen anderen Kunden zugutekommen wird.“

Weil Fahrräder, Sport- und Sondergepäck nur 0,5 % am gesamten Hermes-Versandaufkommen ausmachen, stellt Hermes diese Versandarten zum 22. Januar 2019 ein und empfiehlt Kunden den Umstieg auf Speditionen.

Hermes hat zusätzlich angekündigt, dass die Paketmaße in der Versandklasse XXL reduziert werden. Die neuen Maße wurden noch nicht bekanntgegeben. Die bisherigen Maximalmaße im Jahr 2018 lauten: Summe aus längster und kürzester Seite 310 cm, dritte Seite bis max. 50 cm lang, bis 31,5 kg Gewicht.

Quelle: Hermes Newsroom

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